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Projektinfos
Unser Nestbau-Antrieb
Am Anfang des Projekts Nestbau steht WECF – Women in Europe for a Common Future –, ein internationales Netzwerk aus Organisationen, die sich im Namen von Frauen und ihren Interessen für Gesundheit, Umweltschutz und Armutsbekämpfung einsetzen. Eines der wichtigen Anliegen ist dabei die Aufklärung über Chemikalien im Alltag. Doch das allgemeine Interesse dafür erwies sich meist als recht bescheiden.
Nur eine Gruppe von Zuhörern kam unablässig zu den Vorträgen von WECF Fundraiserin Sonja Haider: Eltern. Sie zeigten sich bereit, im Sinn ihrer Kinder ihr Denken und Handeln zu hinterfragen und zu verändern und mit Fragen der Gesundheit und Sicherheit bewusster umzugehen. Als auch Verbraucherschutzverbände und andere Institutionen gegenüber Sonja Haider diese Beobachtungen bestätigten und sogar Kinderärzte in Gesprächen zum Thema vielfach bedauerten, dass ihr Einsatz beim Thema Schadstoffe und Chemikalien eigentlich immer erst zu spät kommt, wenn die gesundheitlichen Probleme wie Allergien bereits aufgetreten sind, entstand eine Idee.
Positiv, statt besserwisserisch
Sonja Haider plante, etwas Positives zu kreieren und – anstatt hinterher alles besser zu wissen – von Anfang an denjenigen Hilfestellung zu geben, die ihre Kinder in einem möglichst gesunden und sicheren Umfeld aufwachsen lassen möchten. Und das in möglichst vielen Ländern. Die Idee für das Projekt Nestbau war geboren.
Wie so oft dauerte es einige Zeit, die nötige Finanzierung zu sichern. Doch 2007 war es endlich so weit und die Idee konnte umgesetzt werden: Das Projekt Nestbau startete mit dieser zentralen Informationsplattform im Internet – Pendants in anderen Sprachen und für andere Länder folgten – sowie mit verschiedenen Fachtagungen. Darüber hinaus werden weitere Ideen erarbeitet, um das Projekt zu erweitern. Und vielleicht gibt es bald ja auch schon ein eigenes Nestbau-Label für alles, was den Start Ihres Kindes in ein gesundes und sicheres Leben unterstützt.
